Das Wappen der Familie 


32 belegte Wappendarstellungen seit 1559
Beschreibung, Untersuchung, Auswertung, Fazit

Wir erwähnten bereits, daß uns für diesen Bericht über 30 Wappenabbildungen und Beschreibungen vorliegen.

Sie zu untersuchen, in ihren wesentlichen heraldischen Einzelheiten festzuhalten, ihre Varianten und Abweichungen untereinander zu erkennen und zu vergleichen, sowie sie in zeitliche oder entwicklungsmäßige Zusammenhänge zu bringen, war eine besonders wesentliche und notwendige Arbeit, um nämlich aus den hieraus zu ziehenden Schlüssen und Erkenntnissen zur Rekonstruktion unseres Wappens zu kommen, das nunmehr in der Hessischen Wappenrolle verankert und damit, wie wir hoffen, für alle Zukunft eindeutig und unveränderlich festgehalten und bestätigt ist.

Zum besseren Verständnis beginnen wir diese Untersuchung mit einer Übersicht (nebst Aufschlüsselung) über die Wappenvorkommen in den Niederlanden und Deutschland und fahren dann mit der Beschreibung jeder der 32 Wappenabbildungen in Siegeln, Wappenbildern, Wappenhandschriften und  Büchern sowie in sonstigen Darstellungsarten fort.

Übersicht über die Beschreibungen und Darstellungen des Familienwappens

Nr. Enstehungs-
jahr (vergl.
Anmerkung)
Art der
Darstellung
Name der wappen-
führenden Person
Bemerkungen
über Farben
1 1559 Beschreibung Alken, Adam van ohne
2 1562/ 71 Siegelabdr. Alken, Adam van ohne
3 1592 Beschreibung Alken, Maria van farbig
4 1600 Zeichnung Alken (Familie) farbig
5 1884 Beschreibung Alcken (Familie) farbig
6 1897 Beschreibung Alcken (Familie) farbig
7 1903 Zeichnung Alcken (Familie) farbig
8 1930 Beschreibung d'Alken/van Alken
(Familie)
farbig
9 1966 Zeichnung van Alken (Familie) farbig
10 1732 Grabstein Dalcken, J. Leonh. ohne
11 1714 Siegelring Dalcken, J. Philipp ohne
12 1764 Beschreibung Dalquen, J. Peter teilweise
13 17(14)55 Berlocke Dalquen/Dalquen
Joh. Heinrich
ohne
14 um 1780 Siegelring Dalquen/Dalquen
Bernard
teilweise
15 um 1790 Wappenglas Dalquen/Dalquen
Bernard
teilweise
16 um 1805 Siegelring Dalcken/Dalquen/D'A
Bernard
teilweise
17 um 1810 Petschaft Dalquen/Dalquen
Franz Seraph
ohne
18 um 1828 Siegelring Dalquen/d'Alquen
Jeanette
ohne
19 um 1837 Petschaft Dalquen/d'Alquen
Jeanette
farbig
20 1928 Beschreibung Dalquen/d'A. (Fam.) farbig
21 1934 Beschreibung Dalken/Dalquen/d'A.
(Fam.)
farbig
22 1813 Petschaft Dalquen, Herm. Jos. ohne
23 um 1830 Gemälde Dalquen/d'A., Franz Ad.
od. J. Pet. Corn.
farbig
24 vor 1863 Siegelring d'Alquen, J. Pet. Corn. teilweise
25 1850/70 Siegelring d'Alquen, Franz Ludw.
Hermann
teilweise
26 1870/80 Petschaft d'Alquen, Carl Anton teilweise
27 um 1910 Beschreibung d'Alquen, Carl Anton farbig
28 1938 (u. 1950) Siegelring(e) d'Alquen, Rolf teilweise
29 1912 Siegelring Dalquen, Robert ohne
30 1920 Holzschnitt Dalquen, Robert farbig
31 1963 Zeichnung Dalquen, Paul farbig
32 1968 Grabstein Dalquen, Robert ohne

 Anmerkung:  Jahr der Entstehung, Anfertigung, oder wann erwähnt


Aufschlüsselung der Übersicht über die Beschreibungen und Darstellungen

Beschreibung

Darstellung

Nr. 1
Alken, (Adam van),
échevin de Saint-Trond, 1559: coupe; au 1, un lion; äu 2, trois oiseaux. Cimier cassé (Archive du chäteau d'Ordange),
In: De Raedt, 3; Th., Sceaux armöries des Pays-Bas et des pays avoisinants, Bruxelles, 1896-1902, 5 Bd., 8d. I, S. 164.
Übersetzung: Alken (Adam van), Schöffe in Saint-Trohd, 1559: geteilt; oben ein Löwe, unten drei Vögel. Helmzier abgebrochen (Archiv/ des Schlosses von Ordange).

Nr.  2
Alken, Adam van
Wappensiegel mit Umschrift "Adam van Alken", verwendet zum Siegeln von Urkunden, erhalten auf zwei Urkunden 1.) vom 5. Mai 1562 und 2.) vom 24. September 1571.
Beschreibung des Wappens:
Die vorliegenden beiden Gipsabdrücke gehen auf das gleiche Siegel zurück. Der verschiedene Erhaltungszustand der beiden Siegel, von denen sie genommen sind, ermöglicht die genaue Beschreibung. Die Beschädigungen betreffen besonders die Umschrift, und zwar ist bei 1 die linke Hälfte (vom Betrachter aus) der Umschrift abgebrochen und auf der rechten Seite "ADAM VAN" zu entziffern; bei 2 fehlt die rechte Hälfte fast ganz; links ist "ALKEN" zu erkennen; bei 2 fehlt außerdem die Helmzier. - Die Oberfläche wirkt stark abgegriffen; aber insgesamt ist sie so gut erhalten, daß der Schild und die Figuren eindeutig zu erkennen sind. - Der Schild hat eine etwas manirierte Renaissanceform mit beidseitigem Ausschnitt oben und drei Rundungen unten. Er ist einmal in der Mitte geteilt; oben ein (halb) aufgerichteter Löwe nach rechts gerichtet, mit einfachem Schweif; unten drei nach rechts schreitende Vögel, zwei rechts und links über dem unteren angeordnet (2,1). Auf dem Schild ein Helm mit Decken. Aus dem nach rechts gerichteten Helm wächst ein Löwe in gleicher Richtung. Keine Farbschraffuren. 



Originale im belgischen Reichsarchiv in Hasselt, Gipsabdrücke im Besitz von Rolf d'Alquen, Fotos (Negative) verhanden.


Nr. 3
Alcken, Maria van, 1592
"Servais Coemans épousa Marie Van Alcken, Ils vivaient en 1592 ä Herck-la-Ville.
Van Alcken porte coupe: au premier d'or billette de gueules, au lion de meme; au second, d'or aux trois oiseaux de sable, becqués et membres de gueules."
In: Baron Leon de Herckenrode, Collection de Tombes, Epitaphes et Blasons, Gand, 1845, S. 420
Übersetzung: Servais Coemans heiratete Marie Van Alcken. Sie wohnten 1592 in Herck-la-Ville. Van Alcken führen (ein) geteiltes (Wappen): oben in Gold roter Löwe mit ebensolchen Schindeln; unten in Gold drei schwarze Vögel, Schnäbel und Beine rot.
 
Nr.4
Alken,  Saint-Trond, 1600
"Coupe; au 1, d'or au lion leoparde  de gueules, accompagne de quatre billettes couchees, 3 rangees en chef, une en pointe, ä dextre; au 2, d'or ä trois oiseaux de sable, becquös et membr^s de gueules."
In: L'armorial de Saint-Trond blasonni (Handschrift aus dem Dahre 1600 im Besitz des Barons Leon de Pitteurs Hiegaerts; nach De Raedt, a.a.O. , S« 106) 
Zitiert nach De Raedt, a.a.O., S. 164 Übersetzung :Geteilt;   oben in Gold roter, leopardisierter Löwe, versehen mit vier liegenden Schindeln, 3 im Schildeshaupt angeordnet, eine im Fuß dieses Feldes rechts; unten in Gold drei schwarze Vögel, Schnäbel und Beine rot.
* Anmerkung :Der Löwe wendet sein Haupt dem Beschauer zu, d.i. leopardisiert. Diese Abweichung von dem sonst seitlich schauenden Löwenkopf ist heraldisch unbedeutend,

Nr. 5
Alcken, Flandern
"Coupe; au 1 d'or seme de billettes de gueules, au lion de mème, brochant sur le tout; au 2 d'or ä trois oiseaux de sable, becque et membre de gueules."
In: Rietstap, O.B., Armorial géneral, Band I, 2. Auflage, Gouda, 1884 (Neudruck von 1934), S. 27
Übersetzung; Geteilt, oben Gold, belegt mit roten Schindeln, Löwe der gleichen Farbe darübergelegt; unten in Gold drei schwarze Vögel, Schnäbel und Beine rot.
Abbildung dieses Wappens siehe hier

Nr. 6
Alcken, Flandern
lexikalische Auswertung der Angaben zu den 105.000 Wappen in dem Werk von Rietstap, s.o., Gouda, 1884, nämlich
In: Renesse, Comte Theodor de, Dictionnaire des Figures Heraldiques, Bruxelles, 1897, Band III
Erwähnung besonderer Einzelheiten:
S. 255: Die Schindeln (billettes) im Wappen der Alcken werden unter den (aufrecht) stehenden aufgeführt.
S. 260: In der Abteilung "billettes couchees" (liegende Schindeln) ist das Wappen der Alcken nicht erwähnt (vgl. dagegen die Nr. 9; zweimal "liegende" Schindeln)
S. 539: Die Vögel im Wappen der Alcken werden eingereiht unter die Gruppe: "espèce indeterminée" (unbestimmte Art),
S. 340: Die Anzahl der Vögel wird mit drei angegeben und ausgeführt, daß sie "seuls" (ohne Beizeichen) erscheinen.
 
Nr. 7 (vgl. Nr. 5 ) 
Alcken, Flandern
Abbildung des Wappens in: Rietstap, 3, B., Armoiries des famil-les contenues dans l'Armorial gineral, Paris, 1903, PlatteXXVI (Die Abbildung entspricht der Beschreibung des Wappens in Rietstap, Armorial general, Band I, Gouda, 1884, S, 27, s.o.)
Beschreibung besonderer Einzelheiten;
Das obere Feld des Wappens enthält als Beizeichen 12 stehende Schindeln in folgender Anordnung: vier im Schildeshaupt, vier genau daruntergesetzt im Fuß des oberen Feldes, vier dazwischen-gesetzt, und zwar zwei am äußersten Rand rechts und links z.T. vom Schildrand verdeckt, zwei rechts und links daran anschließend, so daß die Mitte für den darübergelegten Löwen frei bleibt. Der Löwe schreitet aufrecht (= er steigt) nach rechts; er zeigt einen über den Rücken ausgeschlagenen Schwanz. - Die drei Vögel im unteren Feld sind folgendermaßen angeordnet: zwei in der oberen Hälfte dieses Feldes, einer in der Mitte darunter (nach rechts), also 2,1
(Fotokopie im Besitz von Rolf d'Alquen)

Nr. 8
d'Alken oder van Alken aus Saint Trond
"Coupé, au 1 un lion, parfois accompagne de billettes; au 2, trois oiseaux (De Raedt, Sceaux armoiries des Pays-Bas, t. I, p. 164)
In:  Chevalier de Limbourg, Armoiriaux Liègeois, Societé des Bibliophiles Liègeois, 1930, S. 4
Übersetzung: Geteilt, oben ein Löwe, bisweilen mit Schindeln versehen; unten drei Vögel (De Raedt, Sceaux armories des Pays-Bas, Band I, S, 164)
Anmerkung  : Hier hat der Verfasser (Chevalier de Limbourg) De Raedt lediglich zitiert. Vgl. Nr. 1

Nr. 9
van Alken
Abbildung des Wappens in: Goole, Francis, Wapenboek Sint-Truiden, Tongeren, 1966, S. 1
Beschreibung des Wappens:
Einmal in der Mitte geteilt, oben in Gold roter nach rechts schreitender Löwe mit zwei über dem Rücken ausgeschlagenen Schwänzen, begleitet von drei liegenden roten Schindeln, davon zwei im Schildeshaupt rechts und in der Mitte, eine am unteren Rand dieses Feldes in der Mitte; diese Schindel ist z. T. verdeckt. Unten in Gold drei schwarze Vögel, Schnäbel und Beine rot, davon zwei im oberen Teil des Feldes, einer darunter in der Mitte angeordnet (2,1). Auf dem Bügelhelm Helmwulst in sieben Wicklungen, rot und gold abwechselnd. Aus dem Helm seitlich hervorgehend die Decken in Schwarz, Gold und Rot. Aus dem Helm oben wächst nach rechts ein roter, doppeltgeschwänzter Löwe hervor.
Abdruck aus: Goole, Francis, Uapenboek uan Sint-Truiden, Tongeren
van Alken
Abbildung des obigen Wappens aber im Prospekt zu: Goole, Francis, Wapenboek van Sint-Truiden, Hasselt, 1966, S. 1, siehe auch hier.
Beschreibung:
Geteilt, oben in Gold schreitender roter Löwe mit über den Rücken ausgeschlagenem (einfachem) Schweif, begleitet von sechs roten Schindeln, drei nebeneinander im Schildeshaupt, drei nebeneinander am unteren Rand dieses Feldes; drei Schindeln sind z. T. verdeckt, und zwar links außen oben und unten sowie rechts unten. Unten in Gold drei schwarze Vögel,. 2,1, Schnäbel und Beine rot. Auf dem Schild ein Bügelhelm mit reich verzierten Decken in Rot und Gold. Auf dem Helm Wulst mit sechs Wicklungen, rot und qold abwechselnd, (Kein Löwe als Helmzier)
Die Beschreibung des Wappens bei Goole, aber zur Abbildung in Prospekt, weicht in einigen wesentlichen und interessanten Punkten von dem dann im Buch veröffentlichten Wappen ab, nämlich was die Helmzier, die Schindeln und den doppelschwänzigen Löwen betrifft. Daraus ist zu schließen, daß dem Herausgeber zwei (oder mehr Alkensche Wappen vorgelegen haben.
Der Herausgeber führt im übrigen 3 Quellen auf den Seiten Xll/1, 8 und 23 auf.
(Anmerkung: über die hier und vordem schon erwähnten Schindeln (billettes) vgl. weiter unten. Buch, Prospekt sowie Negative dieser Wappenabbildung im Besitz von Rolf d'Alquen)

Nr. 10
Dalcken, Johann Leonhard, 1651- 1732
Grabstein mit Wappen. Mehr Informationen und ein Bild finden Sie hier.
Literatur:   Prochäzka, Roman Freiherr von, Weine 32 Ahnen und ihre Sippenkreise, Leipzig, 1928, S. 451
Seibert, Dr, Ludwig, Sippenbuch der Stadt und Zent Seligenstadt, Seligenstadt, 1934, S. 102
Abbildungen: Prochäzka, a.a.O., vor S. 433
(Dalquen, Paul) 75 Jahre J. Hfl. Dalquen, Frankfurt am Main, 1963, S. 2

Nr. 11
Dalcken, Johann Philipp, 1687 - 1745
oder (aber weniger wahrscheinlich) sein Sohn
Dalquen, Johann Peter, Löwenwirt, 1732 - 1764
Siegelring mit Wappen in schwarzem Stein, etiua 15 x 13 mm, um 1714.
Beschreibung des Wappens:
Ovaler (italienischer) Schild, einmal in der Mitte geteilt; der Teilungsstrich ist beidseits nicht bis an den Schildrand durchgezogen. Oben nach rechts schreitender Löwe mit über dem Rücken ausgeschlagenem (einfachem) Schweif. Unten drei nach rechts gerichtete Vögel (Enten?) ohne Füße, hintereinander angeordnet (= 1,1,1), ohne Schildfuß. Auf dem Schild nach vorn gerichteter Turnierhelm mit schweren Decken in barocker Gestaltung. Der Helm trägt keine weitere Zier. Die Buchstaben -I P D- sind über das Wappen gesetzt. Keine Farbschraffuren.
Unklarheit besteht über die Identifizierung des ursprünglichen Besitzers. Die Initialen können sich auf Vater und Sohn beziehen. Der barocke Schulung der Decken und der ovale Schild erinnern an den Grabstein von Johann Leonhard Dalcken, Johann Philipps Vater. Der Steinschneider könnte durch diesen Grabstein beeinflußt worden sein. Da der Schild auf dem Siegel nur 7 mm hoch ist, sind die Weglassungen im unteren Schildesteil aus technischen Gründen erklärbar, vielleicht auch der Umstand, daß der Löwe nicht wie auf Johann Leonhards Grabstein zwei Schwänze zeigt. Hierdurch nähert sich das Wappen wieder seinem ursprünglichen Typus, von der Anordnung der Vögel abgesehen (vgl. Nr. 9 bei Goole, 1966; Löwe ebenfalls einschwänzig). Der aus dem Helm wachsende Löwe wurde vermutlich für die Anbringung der drei Buchstaben -I P D- geopfert. Die amtliche Tätigkeit des Tuchmachermeisters Johann Philipp Dalcken als vom Stadtrat vereidigter (1714) Schaumeister seiner Zunft legt den Besitz und Gebrauch eines Siegels nahe. Daher wird das Jahr der Vereidigung und damit Amtseinführung als Entstehungsjahr, nämlich 1714, angenommen.
Der Siegelring ist im Besitz von Herrn Ludwig Schellenberg, Trier, der ein Nachkomme der Tochter Katharina des Johann Peter Dalquen, dem Löwenwirt, ist.  Sie heiratete Jakob Appelmann, dessen Sohn David die Tochter Josephine hatte. Sie heiratete einen Schellenberg. Ihr Enkel Ludwig Schellenberg besitzt, bzw. besaß besagten Siegelring. Er schrieb unter dem 20. April 1967 an Rolf d'Alquen: "Mein Vetter, Walter Schellenberg, jüngster Sohn des Bruders meines Vaters, nebenbei gesagt der SS- Gruppenführer Sch. (...)"
Dieser Schellenberg war während des Krieges in Paris tätig und wohnte dort im gleichen Hotel wie Coco Chanel, die sich nach dem Krieg für ihn einsetzte.

Eine vergrößerte Wiedergabe des Siegels siehe hier.
Kopie in der Form eines etwa 40 x 30 cm großen Bildes im Besitz von Herrn Ludwig Volpert und Frau Hedwig, geb. Appelmann, Besitzer des Hotels Mainterassen in Seligenstadt am Main. Interessant ist besonders die Tatsache, daß dieses auf J. P. Dalquen bezogene Wappenbild eine Devise ziert: "Wer nicht kann beten, der gehe zum Meere!"
Der Zusammenhang mit der Inschrift auf Johann Leonhard Dalckens Grabstein (vgl. Nr. 10) ist unverkennbar.
(Abdruck des Siegels sowie Foto und Negativ des Wappenbildes vorhanden)

Nr. 12
Dalquen, Johann Peter {'Löwenwirt"), 1732 - 1764, Seliqenstadt/Hessen
Hinweis auf das Wappen: "Zum goldenen Löwen. Gasthaus Ecke Römerstraße und Maingasse. Das Gasthaus zum goldenen Löwen gehörte im 18. Jahrhundert der Familie Dalcken, die unter anderem einen goldenen Löwen im Wappen führt.... Vor etwa 60 Jahren konnte man noch die Schlitten der Seligenstädter "Patrizier" bewundern. Unter ihnen befand sich auch einer, der einen weißen Schwan, ein anderer, der einen Hirsch, und einer der einen goldenen Löwen darstellte. Offenbar war dieser Schlitten im Besitz der Familie Dalcken."
Aus: Seibert, Dr. Ludwig, Die Seligenstädter Flurnamen, Seligenstadt, 1936, S. 38/39, Nr. 254

Nr 13
Dalcken.(Dalquen), Johann Heinrich, 1693 - .1755
Wappen in geschliffenem Kristall auf einer Berlocke (als Anhängsel für eine Uhrkette), ermöglicht den Abdruck eines achteckigen Siegels, etwa 16 mm breit. Siehe Abbildung des vergrößerten Wappens siehe hier. Vermutlich um 1714, spätestens 1755.
Beschreibung des Wappens:
Schild einmal in der Mitte geteilt; oben nach rechts schreitender Löwe mit über dem Rücken ausgeschlagenem (einfachem) Schweif; unten drei nach rechts gerichtete Vögel, hintereinander (= 1,1,1) angeordnet (ohne Füße, ohne Schildfuß). Aus dem Helm wächst ein doppelschwänziger Löwe. Keine Farbschraffüren. Die Buchstaben I H  (= Johann Heinrich) sind links vom Löwen (vom Betrachter aus gesehen), der Buchstabe D ist rechts von ihm angebracht.
Die Ähnlichkeit mit dem Wappensiegel -I P D- (vgl. Nr.11 ), besonders was die Gestaltung des unteren Schildteiles und die Anbringung des Initialen anbelangt, von dem fehlenden Löwen aus dem Helm abgesehen, für den die Buchstaben  -I P D- stehen, legt die Vermutung nahe, daß die beiden Siegel einen gemeinsamen Ursprung haben: Johann Philipp und Johann Heinrich waren Brüder. Die Siegel könnten nach gegenseitiger Absprache in dieser verblüffend ähnlichen Form entstanden sein. Das Berlocke-Siegel des  J H D könnte somit aus der Zeit stammen, als Johann Heinrich noch in Diensten des Mainzer Kurfürsten und Erzbischofs stand, bevor er in die Dienste der Grafen Stadion trat und nach Böhmen übersiedelte.
Original im Besitz von Roman von Prochäzka, Foto (Negativ) und Abdruck vorhanden.

Nr. 14
Dalquen (D'Alquen), Bernard, 1727 - 1801, Kauth/Bohmen
oder einer seiner Söhne.
Beschreibung des Wappens:
"Goldener Siegelring an den Reifen mit durchbrochen gearbeitetem Rankenornament. Ovale Platte aus rotem Stein, gefaßt in einer goldenen Hülse mit Blumenornament. Auf dem Siegelstein: Familienwappen der Dalquen: dreigeteilt; Löwe nach links, drei Hühner nebeneinander nach links, Schrägschraffierung ///. Auf der Wappenkartusche ein Helm mit wachsendem Löwen und reicher Helmzier.
Stoff: wie vor
Größe: Reifendm. 2:1,7 cm, Siegelplatte Dm 2:1,8 cm
Gewicht: 5 g
Alter:  2. Hälfte des 18. Jahrhunderts
Erhaltung: Rand der Siegeleinfassung links unten etwas eingedrückt."
In: Auszug aus dem Bestandsbuch des Salzburger Museum Carolino Augusteum über ein 52 Einzelstücke umfassendes Legat des ca. Ende 1932 ledig gestorbenen Georg Hüeber, geb, 1867 in Brunn, Dr. jur. und k.k. Bezirkshauptmann. Inventar Nr. 305
Wir berichteten in Heft VII über dieses Legat. Zu diesem Auszug aus dem Bestandsbuch ist folgendes zu bemerken: bei den zitierten Hühnern handelt es sich, durch die Lupe betrachtet, fraglos um 3 schlanke Vögel hintereinander (= 1,1,1), wie wir sie vor allem aus den niederländischen Wappen kennen. Der aus dem Helm wachsende Löwe hat 2 Schwänze.
Die Beschreibung des Ringes entspricht einem "Negativ". Für-den Abdruck muß man sich die Richtungsangaben also umkehren:"Löwe und Vögel schreiten dann  nach Rechts, wie wir es von allen anderen Wappeii auch kennen. Die Schraffur bedeutet Grün, womit zum ersten mal ein dreigeteiiter Schild mit dem grünen Schildesfuß auftaucht. Vergessen wurde in der obigen Beschreibung noch der nach rechts' gerichtete Spangenhelm, aus dem ein doppelgeschwänzter Löwe nach rechts wächst.
Anmerkung: Der Siegelring wird im Museum gelagert, Siegelabdrucke sind im Besitz von Rolf d'Alquen.
Entstehung um 1780.

Nr. 15
(de) Dalquen (D'Alquen), Joh. Bernard, 1727 - 1801, Kauth/Böhmsn
Trinkglas mit eingraviertem Wappen, Anfang des 19. Jahrhunderts. Siehe Abbildung hier.
Beschreibung des Wappens:
dreigeteilt; oben nach rechts schreitender Löwe mit über dem Rücken ausgeschlagenem (einfachem) Schwanz; in der Mitte drei hintereinander (= 1,1,1) nach rechts schreitende Enten ('Gänsemarsch'); unten Schrägschraffur \\\ für grün, sonst keine Farbschraffuren. Auf dem Schild Bügelhelm nach rechts mit reich verzierten Helmdecken. Auf dem Helm verzierter Kronreif, aus dem ein Löwe mit zwei Schwänzen nach rechts hervorwächst. Kronreif trägt 5 Perlen.
(Original im Besitz von Roman Prochazka, Foto (Negativ) vorhanden.)
Hier führt die Böhmische Linie die Dreiteilung des Schildes wie bei Nr. 14 fort, ebenfalls den grünen unteren Schildteil.
Bemerkenswert dazu der Kronreif auf dem Helm, der unserer Familie nicht zusteht. Dieses Glas stammt, aus der  Brautausstattung, der Jeannette Dalquen, die 1828 Karl-Freiherrn vorr Procházka heiratete. Mit welcher Berechtigung.Joh. Bernh. sich dss fünfperligen Kronreifs bediente, muß noch geklärt werden,

Nr. 16
Dalquen (D'Alguen), Bernard, 1727 - 1801, Kauth/Böhmen wahrscheinlicher einer seiner Söhne.
Siegelring Rückwärts schmaler, nach vorn sich verbreiternder Reifen mit zwei hintereinandergestellten Blattbüscheln jederseits der achteckigen Siegelplatte. Auf dieser das dreiteilige Wappen der Dalquen: Löwe, zwei Hühner, Schrägschraffierung wie bei Inv. Nr. 305/33, jedoch die Wappenkartusche und die Helmzier etwas anders gestaltet.
Stoff:: Eisen, innen vergoldete Messingeinlage
Größe: Innerer Randdm. 2,3 - 2,4 cm; Gewicht ca. 15 g
Alter: Anfang des 19. Jahrhunderts.
In:  Auszug aus dem Hüeberschen Legat, wie oben. Inv. Mr. 307.
Der Ring ist, nach Auskunft der Museumsleitung in 1967, verlorengegangen. Abgesehen davon, daß ohne Frage irrtümlich nur 2 Hühner (sprich Enten) vermerkt wurden, entspricht dieses-Wappen dem unter Nr. 14 beschriebenem.

Nr. 17
Dalcken (Dalquen), Franz Seraph. Heinrich, 1766 - 1834 Böhmen
ein Enkel des Johann Heinrich Dalcken; siehe dessen Wappen Nr. 13
Ovales, eisernes Petschaft, um 1810.
Beschreibung des Wappens:
Schild einmal in der Mitte geteilt; oben schreitender Löwe nach rechts mit über dem Rücken ausgeschlagenem, einfachem Schwanz; unten drei nach rechts hintereinander (= 1,1,1) angeordnete Vögel (eher schlanke Vögel wie auf den niederländischen Wappen als 3 Enten); Füße und Schildfuß nicht erkennbar (leichte Beschädigung des Abdrucks; vermutlich ohne Füße und ohne Schildfuß). Turnierhelm mit Decken auf dem Schild, woraus wachsender Löwe nach rechts mit zwei Schwänzen hervorgeht.
(Petschaft im Besitz von Roman Prochazka, Foto (Negativ) vorhanden.)
Franz Seraph Heinrich ist der Vater der Jeannette; er führt aber, wie auch sein Vater und Großvater Dalcken, keinen Kronreif als Helmzier im Siegel.

Nr. 18
Dalquen/d'Alquen, Jeannette Baronin Prochazka, geb. Dalquen/d'Alquen, 1800 - 1877
Siegelring mit Allianz-Wappen, innere Fläche etwa 7x6 mm, jedes Wappen 3x2 mm, um 1825.
Die beiden Wappen Prochäzka (links) und Dalquen/d' Alquen (rechts vom Betrachter aus) liegen nebeneinander, darüber die Freiherrnkrone mit 7 Perlen.
Beschreibung des Wappens der. Jeannette:
Schild einmal in der Mitte geteilt; oben nach rechts schreitender Löwe mit über dem Rücken ausgeschlagenem (einfachem) Schweif; unten drei nach rechts gerichtete Vögel (möglicherweise auch Enten), nicht schwimmend, hintereinander (= 1,1,1) angeordnet; Schildfuß angedeutet. Keinerlei Farbschraffüren,
(Ring im Besitz von Roman Prochäzka, Abdruck im Besitz von Rolf d'Alquen)
Beschreibung des Wappens ihres Gatten Karl Frh. v. Prochäzka: vgl. Prochäzka, Roman Frh, v.., Meine 32 Ahnen und ihre Sippenkreise, Leipzig, 1928, S, 212, 215 u. 376
Über Jeannette (Johanna Anna) vgl. Prochäzka, wie oben, S. 163 ff.

Nr. 19
Dalquen/d 'Alquen, Jeannette Baronin v. Prochäzka, geb. Dalquen/d'Alquen 1800 - 1877
Petschaft mit Allianz-Wappen, um 1837, siehe Nr. 18
Die beiden Wappen sind gekrönt von einem Kronreif mit fünf Perlen.
Beschreibung des Wappens der Jeannette:
Englischer Schild, einmal in der Mitte geteilt; oben in Rot (Schraffur) nach rechts schreitender Löwe (ohne Farbschraffur); unten in Blau (Schraffur) drei nach rechts schreitende Enten, hintereinander (= 1,1,1) angeordnet; kein Schildfuß.
(Original im Besitz von Roman Prochäzka, Foto (Negativ) hiervon vorhanden. Abdruck im Besitz von Rolf d'Alquen)
Beschreibung des Wappens von Kral Frh. v. Prochäzka vgl. Nr. 18.
Sahen wir auf böhmischen Wappen zum ersten Mal einen dreigeteilten Schild und grün im unteren Schildteil, so erscheinen nun die Farben rot und blau zum ersten Mal und zwar wiederum in der böhmischen Linie.

Nr. 20
Dalquen/d'Alquen
"Geteilt, oben in Rot ein schreitender goldener Löwe mit über dem Rücken ausgeschlagenem (einfachem) Schweif, unten in Blau auf grünem Boden drei schreitende silberne Vögel (Entlein?). Auf dem Turnierhelm mit blau-roten Decken ein mit fünf großen Perlen besteckter Kronreif, unter dem ein Wappenmantel und aus dem oben ein wachsender goldener Löwe mit zwei Schwänzen hervorgeht."
In:  Prochäzka, Roman Freiherr von, Meine 32 Ahnen und ihre Sippenkreise, Leipzig, 1928, S. 449
Abgebildet im gleichen Werk nach S. 864: Übersichts-Stammtafel zu Nr. 9, Jeannette Baronin Prohazka, geborene D'Alquen*
(Foto (Negativ) vorhanden)
In diesem Wappen sind die in Nr. 14, 15 + 16 erwähnten Varianten vereinigt, was die einzelnen Farben, Dreiteilung des Schildes (oder Schildfuß) und die Perlenkrone betrifft.

Nr, 21
Dalken, Dalquen, d'Alquen
"Waagerecht geteilt, oben in Rot schreitender goldener Löwe mit über dem Rücken ausgeschlagenem Schweife, unten in Blau auf grünem Boden drei schreitende silberne Vögel (Entlein?). Helmzier: Wachsender, goldener Löwe mit zwei Schwänzen. Decken: blau-rot."
In;  Seibert, Dr. Ludwig, Sippenbuch der Stadt und Zent Seligen-stadt, 1934, S. 99 (bezieht sich in der Wappenbeschreibung auf Prochäzka, a.a.O., 1928)

Nr. 22
Dalquen, Hermann Josef, 1761 - 1826, Seligenstadt/Hessen
Abdruck eines Siegels mit Wappen auf einem Brief vom 3.1.1813 an seinen Bruder, den großherzoglich hessischen Regierungsrat Franz Adam Dalquen zu Arnsberg/Westfalen.
Petschaft, vermutlich oval, Ausmaße etwa 20 : 25 mm, Abdruck zu zwei Dritteln zerstört,
Beschreibung des oberen Drittels des Wappens:
Turnierhelm mit reich verzierten Helmdecken, oben aus dem Helm herauswachsender nach rechts gerichteter doppelschwänziger Löwe.
(Original im Besitz von Franz Josef Dalquen)

Nr. 23
Dalquen/d'Alquen, Franz Adam, Arnsberq/Westf., 1763 - 1838
oder sein Sohn d'Alquen, Johann Peter Cornelius, Mülheim/Ruhr, 1800 - 1863
Wappenbild, Ölfarbe auf Leinwand mit den Innenmaßen 62 x 52 cm.
Beschreibung des Wappens:
Schild barocke Form, einmal in der Mitte geteilt. Oben in Rot ein nach rechts schreitender, goldener Löwe mit einfachem aufgerichtetem Schweif, rechte Vorderpranke erhoben; unten in Blau drei nach rechts gerichtete, stehende Gänse. Füße und Schnäbel gelb, Flügeldecken grau. Über dem Schild ein nach vorn gerichteter geschlossener Helm mit Halskette und Medaillon. Auf dem Helm sogenannter Türkenbund (Wulst) rot-weiß. Aus dem oberen Schildrand und Helm heraustretender Mantel : rechts weiß-rot-braun, links weiß-blaubraun.
Aus dem Helm nach rechts gerichteter emporsteigender zu 3/4 sichtbarer Löwe in Gold mit Doppelschwanz. Rechte Vorderpranke erhoben. (im Besitz von Rolf d'Alquen aus der Hinterlassenschaft seines Vaters Carl d'Alquen, 1881 - 1957, der es von seinem Vater Franz Ludwig Hermann, 1833 - 1892, übernommen hat. Foto und Negativ vorhanden) .
Das genaue Entstehungsjahr dieses Wappens ist nicht bekannt. Es mag zwei oder drei Generationen vor Carl d'Alquen angefertigt worden sein und könnte daher aus dem Hause des Regierungsrates Franz Adam Dalquen/d'Alquen, 1763 - 1838, oder seines ältesten Sohnes Johann Peter Cornelius, 1800 - 1863, dem Urgroßvater des Besitzers, stammen.
Auffällig ist, daß hier, wie bei Nr. 18 in der böhmischen Linie, zum ersten Mal rot und blau als Grundfarben der beiden Schildhälften erscheinen. Nr. 18, Jeannette Dalquen aus Kauth, lebte von 1800 - 1877, Joh. Peter Cornelius d'Alquen von 1800 - 1863, trotzdem ist natürlich nicht mit Bestimmtheit anzunehmen, daß die westfälische Linie die beiden Farben von der böhmischen übernahm oder umgekehrt, wenn es auch auffällig ist, daß diese bisher völlig unbekannten Farben etwa gleichzeitig in zwei Linien erscheinen.
Von dieser Parallele jedoch abweichend ist die Änderung der bisher in den Wappen Nr. 1-21 verwendeten Vögel oder Enten in Gänse. Diese tauchen hiermit zum ersten Mal auf.
Die Farben des Wappenmantels sind ohne Zweifel völlig willkürlich.

Nr. 24
d'Alquen, Johann Peter Cornelius, 1800 - 1863
Siegelring im Besitz von Karl d'Alquen, Geseke, Provenienz des Steines nicht gesichert, Entstehungsjähr zwischen 1840 und 1863.
Siehe vergrößerte Wiedergabe hier.
Beschreibung des Wappens:
Barocke Schildform, einmal in der Mitte geteilt. Oberes Feld rot schraffiert, untere Schildhälfte blau schraffiert; sonst keine Farbschraffuren.
Oben nach rechts schreitender Löwe, einschwänzig, vordere rechte Pranke erhoben und über den Rücken geschlagener, einfacher Schweif,
Unten drei stehende Gänse nach rechts gerichtet, Beine sichtbar. Helmzier: aus dem nach vorn gerichteten Spangenhelm mit Halskette und Medaillon ein emporsteigender zu 3/4 sichtbarer, zweischwänziger Löwe nach rechts mit erhobener Vorderpranke. Kein Wappenmantel.
Der Ring gehörte dem Onkel des Obigen, nämlich dem 1964 in St. Louis verstorbenen Carl Wilhelm Heinrich d'Alquen. Siehe VII., H, I 11/5. Karl d'Alquen in Geseke erhielt diesen Ring zum Andenken an seinen verstorbenen Onkel von der noch lebenden Ehefrau, geb. Paula Plass/USA.
Carl Wilhelm Heinrich wiederum hat diesen Ring von seinem Patenonkel Carl Peter Cornelius, 1864 - 1935 (keine Nachkommen) bekommen.
 
Dieser Carl Peter Cornelius der im VII. Bericht nur als Carl aufgeführt wurde und dessen 2. und 3. Vorname (Peter Cornelius) erst jetzt durch eine Trauurkunde bekannt wurden, erhielt diese beiden Vornamen Peter Cornelius zum Andenken an seinen Onkel (den ältesten Bruder seines Vaters Carl Anton) Johann Peter Cornelius d'Alquen, siehe hier, 1800 - 1863, und dazu dessen Ring; wahrscheinlich von der Witiwe des J.P.C., da dieser selbst bereits ca. 9 Monate vor der Geburt seines "Patenkindes" gestorben war.
Der Ring zeigt einwandfrei 3 Gänse, und man kann annehmen, daß auch der Vater des J.P.C., der Regierungsrat Franz Adam Dalquen/ d'Alquen, 3 Gänse im Siegelring (und Wappen führte) und damit die Gänse eingeführt hat. Auch das Petschaft seines jüngsten Sohnes Carl Anton (26) kann 3 Gänse zeigen; anhand des Siegelabdruckes ist nicht genau festzustellen, ob es sich um Enten oder Gänse handelt.
Auch das gemalte Wappen im Besitz von R. d'A, (23) zeigt 3 Gänse. Dieses Wappen könnte ja aus dem Besitz des Regierungsrates Franz Adam Dalquen/d'Alquen stammen, obgleich R. d'A, darüber keine sichere Kunde hat. Der oben beschriebene Siegelring des Karl d'Alquen und das gemalte Wappen des R. d'A., stimmen mit 3 Gänsen überein und auch das Siegel 26 stimmt wahrscheinlich darin überein.
Wichtiger jedoch ist, daß das obige Siegel auch Farben für beide Schildhälften zeigt, nämlich oben rot und unten blau. Diese Farben entsprechen auch dem gemalten Wappen von R. d'A. (und dem böhmischen Wappen Nr. 18). Das heißt: der obige Siegelring und das im Besitz von R. d'A. befindliche, gemalte Wappen entsprechen in Form und Farben einander.
Merkwürdigerweise jedoch zeigt das Petschaft von Carl Anton keine Farbschraffuren im oberen und unteren Feld, sondern nur Wellenlinien im Schildesfuß. Noch merkwürdiger ist, daß die Nachkommen auf Franz Adam über dessen ältesten Sohn J.P.C. (mit dem oben beschriebenen Siegelring mit rotem und blauem Feld) bis auf R. d'A. in ihren Siegelringen diese Farben nicht haben, sondern lediglich den welligen Schildesfuß des Carl Anton (26).
Zu bemerken ist noch, daß der Siegelring (25) im Besitz von Wolf d'A., der wenigstens bis auf seinen Ur-Großvater, einem Sohn des J.P.C. zurückverfolgt werden kann, zwar auch nur Wellenlinien im Schildesfuß, aber den oberen Schildteil punktiert, also gold zeigt. Nach diesem Siegelring ist auch die Goldpunktierung in das Exlibris des Carl d'A. (27) gekommen.
Ein heraldischer Fehler ist, den Spangenhelm nach vorn zu richten, aber den aus dem Helm emporsteigenden Löwen nach rechts schauen zu lassen. Beide haben in gleicher Richtung zu stehen.

Nr. 25
d'Alquen, Franz Ludwig Hermann, 1833 - 1892
Entstehungsjähr ca. 1850/1870, möglicherweise aber älter. Siegelring (Stein: Karneol), im Besitz von Wolf d'Alquen.
Beschreibung des Wappens:
Schild einmal in der Mlitte geteilt, obere Schildhälfte gepunktet, also gold, untere Schildhälfte nicht farbschraffiert, Schildfuß Wellenlinien oder blau schraffiert ( Andeutung). Oben nach rechts schreitender Löwe mit erhobener rechter Vorderptanke. Doppelschweif über den Rücken geschlagen. Unten 3 Gänse ohne Füße hintereinander auf dem Schildfuß nach rechts schwimmend (= 1,1,1). Wappentiere nicht farbschraffiert,
Helmzier: nach vorn gerichteter Spangenhelm mit Halskette und Medaillon. Aus dem Helm nach rechts emporsteigender, doppel-schwänziger Löwe, beide Vorderpranken erhoben.
Wappenmantel : linke Innenseite goldpunktiert, rechte Innenseite ohne Farbschraffur.
(Abdrucke vorhanden)
Auch dieser Ring kann, da er ursprünglich eine barocke Form hatte, aus der Hinterlassenschaft des Franz Adam Dalquen/d'Alquen stammen. Im wesentlichen ist er identisch mit Nr. 23 und 24.

Nr. 26
d'Alguen, Carl Anton, 1815 - 1886, Hoinkhausen/Westf.
Fast rundes Eisenpetschaft, etwa 24 x 21 mm.
Beschreibung des Wappens:
Schild einmal in der Mitte geteilt; oben nach rechts schreitender Löwe mit zwei über dem Rücken ausgeschlagenen Schwänzen; unten drei Enten, hintereinander nach rechts schwimmend (= 1>1>1)> Schildfuß durch die Andeutung von Wellen als "Wasser" ansprechbar. Auf dem Schild nach vorn gerichteter Turnierhelm mit reichen Decken. Aus dem Helm emporsteigender doppelschwänziger Löuie nach rechts .
Abdruck hiervon erhielt Hans Dalquen, Garmisch-Partenkirchen, von seinem Onkel Jakob Dalquen, Frankfurt, Etwa 1930 ließ H. Dalquen hiervon eine farbige Wappenzeichnung anfertigen. Die Farbangaben hierzu stammten von seinem Onkel Jakob Dalquen: oben in Blau roter Löwe, unten in Rot drei weiße Enten oder Gänse in (blauem) Wasser. Decken und Wulst blau-rot. Aus dem Helm wachsender Löwe.
(Petschaft im Besitz von Wilhelm d'Alquen, Iserlohn. Abdruck vorhanden. Nachgefertigte Zeichnung im Besitz von Hans Dalquen, Kopie im Besitz von Rolf d'Alquen)
Das obige Petschaft diente auch als Vorlage für zwei farbige, vergrößerte Darstellungen auf Holz und Pappe im Besitz von Wilhelm d'Alquen, Iserlohn, die jedoch in einigen Punkten von dem Petschaft abweichen.

Nr. 27
d'Alquen, Carl, 1681- 1957, Bremen
Exlibris mit Wappen und Text, ca. 9 x 7,3, etwa 1920 entstanden; sign. P. Krüger.
Beschreibung des Wappens:
Schild (ausgebogener, halbrunder Schild wie im 16, Jahrhundert üblich)  einmal in der Mitte geteilt; oben nach rechts schreitender, doppelschwänziger Löwe, rechte Vorderpranke erhoben. Unten drei nach rechts hintereinander (= 1,1,1) schreitende Gänse ("Gänsemarsch") Turnierhelm nach rechts mit Halskette und Medaillon. Auf dem Helm Türkenbund (Wulst) zweifarbig, daraus Decken in der Form breiter Bänder. Farbschraffiert sind lediglich das obere Feld sowie Bänder und Wulst, nämlich Gold; sonst keine Farbschraffüren, wenn nicht die unschraffierten, also weißen Teile des Wappens als Silber definiert werden müßten. Von dieser unheraldischen Zusammenstellung von Gold und Silber jedoch abgesehen, ist die Verwendung der ursprünglichen Schildfarbe Gold bemerkenswert (vgl. 1592, 1600, 1884, 1903).
(Original im Besitz von Rolf d'Alquen)  Siehe auch hier.

Nr. 28
d'Alquen, Rolf, Bremen, 1912- 1993
Siegelring mit barockem Wappenschild, 11 x 10, aus dem Jahre 1938.
Beschreibung des Wappens;
Schild einmal in der Mitte geteilt. Oben nach rechts schreitender Löwe mit zwei über dem Rücken geschlagenen Schwänzen. Unten drei hintereinander nach rechts schwimmende Enten auf einem Schildfuß mit Wellenlinien. Auf dem Schild Turnierhelm nach vorn. Davon seitlich weggehend Helmdecken in Form eines Wappenmantels. Aus dem Helm wächst nach rechts Löwe mit zwei Schwänzen hervor.
Farbschraffiert (Gold) ist lediglich der obere Schildteil.
(Siegelring im Besitz von Frank d'Alquen. Ein in Form und Darstellung ganz ähnlicher Ring in der Höhe 15 x 15 mm wurde etwa 1950 nach dem obigen angefertigt)

Nr. 29
Dalquen, Robert, 1889 - 1968, Homburg v.d. Höhe
Siegelring mit Wappen aus dem Jahre 1912.
Beschreibung des Wappens:
Ovaler Schild, etwa 10x7 mm, einmal in der Mitte geteilt. Oben (durch Punktierung als Gold bestimmbar) nach rechts schreitender Löwe mit zwei über dem Rücken ausgeschlagenen Schwänzen; unten, ohne Farbschraffierung, drei nach rechts hintereinander (= 1,1,1) schwimmende Enten (Beine nicht erkennbar). Der Schildesfuß ist auf Grund der Formgebung als Wasser ansprechbar.
Auf dem Schild nach vorn gerichteter Turnierhelm mit seitlich daraus hervorgehenden Decken. Oben aus dem Helm wächst ein doppelt geschwänzter Löwe nach rechts.
(Im Besitz der Witwe von Robert Dalquen; Abdrucke vorhanden)
Als Vorbild diente ein Petschaft, das 1943 zerstört worden ist. Das Petschaft hatte den Grabstein des Johann Leonhard Dalcken zum Vorbild.

Nr. 30
Dalquen, Robert, 1889-1968
Exlibris,  Holzschnitt  40 x 50 mm, mit Wappen aus dem Jahre 1920.
Beschreibung des Wappens:
Wappen rot, Umschrift schwarz, mit "A" signiert.
Schild einmal in der Mitte geteilt. Oben nach rechts schreitender Löwe mit über dem Rücken ausgeschlagenem  (einfachem) Schweif; dieses. Feld zeigt senkrechte Schraffur = rot. Unten drei Vögel nach rechts hintereinander (= .1 ,1,1), nicht erkennbar, ob schreitend oder schwimmend; dieses Feld .zeigt Querschraffur = blau. Aus dem nach vorn gerichteten Turnierhelm gehen zu beiden Seiten die Decken hervor. Aus dem Helm wächst oben ein doppeltgeschwänzter Löwe nach rechts empor.
Als Vorbild diente der Wappenring Nr. 29, der allerdings nicht rot und blau färbschraffiert ist.

Nr. 31
Dalquen, Paul, Neuenhain im Taunus, 1893- 1975
Abbildung des Wappens auf dem Umschlag der Jubiläumsschrift "75  Jähre J. M. Dalquen, 1888-1963. Eisenkonstruktionen für Schaltanlagen, Frankfurt am Main, Mainzer Landstraße 150", Frankfurt 1963.
Beschreibung des Wappens:
Das Wappen steht in Silber auf blauem Papier, Schild.einmal in der Mitte geteilt; oben in roter Schraffur gold schraffierter,  nach rechts schreitender Löwe mit über dem Rücken ausgeschlagenem (einfachem) Schweif. Unten in blauer Schraffur drei.nach rechts gerichtete, stehende schlanke Vögel, hintereinander (= 1,1,1) jeder auf einem halbkreisförmigen, silbernen Feld stehend. Aus dem nach rechts gerichteten Bügelhelm kommen seitlich blau-rot-schraffierte Decken hervor. Aus dem Helm wächst oben ein goldschraffierter, doppelschwänziger Löwe nach rechts. Der Helm ist geziert mit einer Krone mit fünf Perlen. Auffällig an diesem Wappen ist, daß es sich sowohl figürlich als auch farblich an älteste, ältere und neue sowie an das böhmische
Wappen (Perlenkrone) anlehnt.

Nr. 32
Dalquen, Robert, 1889- 1968
Grabmal mit. dem Familienwappen auf dem Südfriedhof in Frankfurt/ M.
Beschreibung des Wappens:
Wappen (ohne Farbangaben, d.h. ohne eingemeisselte Farbschraffuren) einmal in der Mitte geteilt. Oben nach rechts schreitender, einschwänziger Löwe; unten drei nach rechts schreitende Vögel, ohne Schildesfuß, Die Helmzier besteht aus einem Spangenhelm mit fünfzackiger Krone, woraus ein doppelschwänziger Löwe wächst. Reiche Helmdecken in barocker Gestaltung.
Die Anlehnung dieses Wappens an dasjenige auf der Festschrift Paul Dalquens (Nr. 31) sowie dieser beiden an die Wappenbeschreibung bei Prochäzka, siehe Nr. 20, ist augenfällig.
 


Auswertung der 32 beschriebenen Darstellungen

1. Die Schildfarben und.die Schlldteilung
Von den 32 Wappen zeigen:
Schild einmal geteilt, oben und unten gold, 6 Wappen, und zwar nur die in den Niederlanden bzw. Belgien vorkommenden (l\lr. 27 und Nr. 29 sind sicher unbeabsichtigt); diese Farbgebung wird erstmals 1592 (Nr. 3), letztmals 1966 (Nr. 9) beschrieben. Keines dieser Wappen ist dreigeteilt oder hat einen Schildfuß.

Schild einmal geteilt, oben rot, unten blau, 6 Wappen. Diese Farbgebung ist erstmals bei den böhmischen Dalken nachweisbar (Nr. 19), und zwar zunächst ohne Schildfuß, möglicherweise gleichzeitig erscheinen rot und blau im Schild bei den "Westfalen" (z.B. l\lr. 24),
Als Variante dieses rot-blauen Schildes ist der grüne Schildfuß zu nennen, der von Bernard Dalquen eingeführt worden zu sein scheint. Er verwendete ihn dreimal (Nr. 14, 15 und 16) und bezog sich dabei vielleicht auf den Wappengrabstein seines Großvaters Johann Leonhard (Nr. 10), wenngleich auch für den Schildfuß dort keine Farbe angegeben ist. Merkwürdigerweise aber führte Johann Heinrich, der Vater Bernards, eine Siegelberlocke (Nr. 13) ohne Schildfuß.

Der rot-blau-grüne Schild kommt zweimal vor, und zwar zuerst in der Beschreibung Roman von Prochazkás in seinem Buche "Meine 32 Ahnen und ihre Sippenkreise", Leipzig, 1928 (Nr. 20); Seibert (Nr. 21) übernahm 1934 diese Beschreibung. Er schloß von Johann Peters Gasthausbezeichnung "Zum goldenen Löwen" (Nr. 12) auf ein rotes oberes Feld in dessen Wappen. Als er diese Meinung 1936 äußerte (Seligenstädter Flurnamen, S. 38, Nr. 254), sah er sich möglicherweise durch Procházkas Wappenbeschreibung von 1928 (Nr. 20) bestätigt.
Der Schildfuß in Johann Leonhards Grabstein (Nr.10) ist u.U. deswegen als grün gedeutet worden (siehe oben den grünen Schildfuß bei Bernard Dalquen), weil drei Enten darüberschreiten. Somit hätte man den Schildfuß als "Wiese, Weide" verstanden. Entsprechend scheint es sinnvoll, von hier auf einen "blauen"Himmel für das untere Feld weiterzuschließen.
Drei Varianten (Nr. 25, 29 und 28) zeigen interessanterweise einen blauen Schildfuß, der durch die Gravur als "Wasser" ansprechbar ist. Dementsprechend schwimmen die Enten (Gänse)j ihre Füße sind nicht erkennbar .

Weitere Varianten hiervon sind Nr. 31 und eine Zeichnung zu Nr. 25. 31 geht vermutlich auf ein Foto des Gemäldes im Besitz von Rolf d'Al-quen zurück (Nr. 23), Im Foto wirken die Schatten der drei Gänse aus dem Gemälde, als ob sie auf drei Grasflecken stünden. Die Zeichnung zu Nr. 25 im Besitz von Hans Dalquen behält im roten (unteren) Feld den blauen Schildfuß bei, worin die Enten schwimmen; die obere Schildhälfte zeigt einen roten Löwen nun auf blauem Feld.

Hinsichtlich der Farben lassen sich hieraus drei Typen erkennen:
a) der niederländische= Schild einmal geteilt,
(1, 2 = A, 3, 4, 5,  oben und unten gold,
6, 1, 8 u. 9 = zus. 9)   kein Schildfuß.
 
b) der böhmische
=  Schild einmal geteilt
(13 = D, 14, 15  oben rot unten blau,
16, 17, 18, 19, 20 u. 21 = zus. 9) mit und ohne grünem Schildfuß; auch dreiteiliger Schild.
 
c) der westfälische
=  Schild zweigeteilt,
(Nr. 23 u. 24 = zus. 2) oben rot, unten blau (bzw. mit blauem Schildfuß, "Wellen", Nr. 25, 26, 28)

Der hessische Zweig der Familie scheint eigene Formen nicht entwickelt zu haben. Nr. 29 tendiert zum westfälischen Typus; Nr. 30 stimmt mit dem böhmischen 19 überein; 31 ist eine Mischung verschiedener Eigenheiten. Ohne Zweifel ist der Grabstein des Johann Leonhard (10) die Stammform, aus der sich die Wappen der Typen b und c ableiten lassen.

2. Die Beizeichen
Von den 32 Wappen zeigen sieben (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9) im oberen Feld als Beizeichen "Schindeln", französisch "billettes". Es sind rote längliche Vierecke, die in unseren Wappen in verschiedener Anordnung und Anzahl vorkommen: 3 Schindeln = Nr. 9, 4 Schindeln = Nr. 4, 6 Schindeln = die Abbildung auf dem Prospekt zu 9 (Goole gab 1966 zu seinem "Wapenboek" einen Prospekt heraus, der das van Alkensche Wappen in diesem Unterschied zeigt.), 12 Schindeln = Nr. 7, Sie werden teils "liegend" (= billettes couchées) (4, 9), teils "aufrecht" (einfach "billettes") (5, 6, 7) verwendet. Nr. 1 und 2  zeigen keine Beizeichen. Die Schindeln als Beizeichen werden zur Unterscheidung des Wappens oder Siegels naher Verwandter der gleichen Familie benutzt. Sie wurden in unserem Falle nicht zu feststehenden Teilen des Wappens und kommen nur in den Niederlanden vor, was darauf hindeutet, daß dort, vermutlich in St. Trond, mehrmals gleichzeitig verschiedene Träger des Namens van Alken/d'Alken sich des gleichen Wappens bedienten.

3. Die Figuren
Wesentlich verwirrender als zu den Teilungen und den Farben des Schildes sind die Angaben zu den Figuren. Über alle kleinen Abwandlungen nach der Form, der Stellung und der Farbe hat sich überraschenderweise der Haupttypus erhalten: ein Löwe im oberen Feld, drei Vögel im unteren, alle nach rechts (vom Schildhalter aus gesehen) schreitend.

a) Der Löwe - Stellung
Die älteste Abbildung, die uns bekannt wurde (2 = A), zeigt den Löwen in aufgerichteter Haltung, auf einem Hinterfuß stehend; der zweite ist im Schritt erhoben; die beiden Vorderfüße greifen in die Luft. Diese alte Form entspricht dem langgezogenen gotischen Schild. In der Renaissance (etwa 1450/1500) wird der Schild niedriger und breiter, und daher müssen die Figuren anders dargestellt u/erdens der Löwe läßt sich sozusagen mit den Füßen auf den Boden nieder - er "schreitet". Diese schreitende Haltung hat sich in den Wappendarstellungen durchgesetzt; sie kann mit Sicherheit 22mal nachgewiesen werden. Fünf der in Frage kommenden neun niederländischen Quellen erwähnen nichts über die Haltung des Löwen (1, 3,4, 5 = C, 8  zweimal erscheint er aufgerichtet (2 = A, 7); in den Zeichnungen von 1966 bei Goole (9) schreitet er.
 
Farbe des Löwen
Sechsmal erscheint der rote Lome in Gold, und zwar in den Abbildungen bzw. Beschreibungen aus den Niederlanden (3, 4, 5, 7, 9). Bei den Nr. 27 und 29 hat sich die rote Farbe vermutlich unbeabsichtigt ergeben. Der goldene Löwe tritt erst mit der Beschreibung Prochäzkas, 1928 (20), in Erscheinung. Daß Johann Peter den Löwen für sein Gasthausschild aus seinem Wappen übernommen haben soll (12), ist eine unbewiesene Vermutung Seiberts. Das Petschaft der Jeanette Dalquen (19) zeigt zwar ein rotes Feld, zu dem ein goldener Löwe passen würde; der Löwe ist aber farblich nicht gekennzeichnet. Nach 1928 erscheint der goldene Löwe zweimal: 1934 bei Seibert (21), der Procházka zitiert, und 1963 in der Jubiläumsschrift von Paul Dalquen (31).

Schweif des Löwen
Der Schweif des Löwen im oberen Schildteil erscheint überwiegend ungeteilt (ungespalten), und zwar sowohl in den niederländischen wie in den älteren deutschen Quellen. Die Siegel des Adam van Alken (2 ) wie die interessanten Petschaften IHD (13) und IPD (11) sind so gestaltet. Auch Prochazka (20) und nach ihm Seibert (21) übernahmen diese Form.
Der Grabstein des Johann Leonhard zeigt erstmals den doppelschwänzigen Löwen. Hiernach ist er noch viermal in Deutschland zu erwähnen (25, 27, 29, 28), Goole führt 1966 beide Formen an (9), was darauf hindeutet, daß bereits in den Niederlanden hierbei nicht einheitlich verfahren wurde.
Auch hier bietet sich eine Typisierung an: Es fällt auf, daß die neun böhmischen Wappen den einschwänzigen, die drei westfälischen den doppelschwänzigen Löwen vorziehen« Alle übrigen Vorkommen sind gemischt.

b) Die Vögel - Anordnung
Die ursprüngliche Anordnung zweier Vögel über dem dritten entspricht sicher der Form des gotischen Schildes. Allerdings wurde diese Anordnung auch in den jüngsten Beschreibungen beibehalten (2, 7 sowie 9). Diese Anordnung kommt nur in den niederländischen Wappen vor. Alle übrigen Wappen zeigen die drei Vögel in der balkenweisen Anordnung des "Gänsemarsches" .

Die gleiche strenge Unterscheidung ist bei Farbe und der Art der Vögel möglich: die niederländischen Wappen zeigen schwarze, rotbewehrte Vögel, und zwar immer von einem allgemeinen, nicht näher bestimmbaren Typus. Bei den deutschen Wappen entschied die Art der Vögel über ihre Farbe. Da spätestens seit dem Wappengrabstein des Johann Leonhard (10) die Vögel als Enten oder Gänse dargestellt wurden, lag die Verwendung der weißen Farbe (=Silber) nahe. Nr. 14 und 16 weichen insofern ab, als die schlanke Form der Vögel als die von "Hühnern" definiert wurde. Paul Dalquens Wappen auf der genannten Jubiläumsschrift (31) weicht ebenfalls vom Ententypus ab. 
Wie erst im August 1967 bekannt wurde, hat sich bei den böhmischen Dalquen auch der schwarze, rotbewehrte Vogeltypus neben anderen Formen gehalten.

4. Die Helmzier
Soweit unsere Wappen eine Helmzier zeigen, die mit einem Löwen geschmückt ist, trägt dieser einen gespaltenen Schweif. Das ist sechzehnmal der Fall, und zwar gleichermaßen in Belgien, Deutschland und Böhmen. Diesen doppelschwänzigen Löwen dürfen wir auch auf dem Grabstein des Johann Leonhard (10) annehmen.
 
Die Farbe der Helmdecken richtet sich nach denen der Felder. Dementsprechend zeigen zwei belgische Wappen (9) goldrot drei andere (15, 20, 31) blau-rot.  Drei Wappen (15,20, 31) führen einen Kronreif. Er erscheint erstmals auf einem Wappenglas des Bernard Dalken/Dalquen (15) und gelangte von hier konsequenterweise in die Beschreibung Roman von Prochäzkas (20). Seibert hat diesen Kronreif in seiner Beschreibung (21) nicht übernommen. Der Kronreif erscheint dann nochmals 1963 in Paul Dalquens Wappen auf seiner Jubiläumsschrift (31).


Zusammenfassung

Die   Figuren   des Wappens haben sich seit dem 16. Jahrhundert bis heute nicht wesentlich verändert. Das obere Feld des Schildes zeigt den Löwen, das untere drei Vögel. Der aufgerichtete Löwe nimmt nach 1600 eine schreitende Haltung ein. Die unbestimmbaren Vögel werden seit 1732 am häufigsten als Enten aber auch als Gänse dargestellt. Für ihre Verteilung über das untere Feld wurde seit 1732 der "Gänsemarsch" der drei hintereinander (1,1,1) schreitenden Vögel vorgezogen; ursprünglich wurden zwei Vögel über dem dritten (2,1) angeordnet. Spätestens 1732 werden diese drei Vögel auf einen Schildfuß aufgesetzt.
Die ursprüngliche Schildfarbe  gelb (=gold) wird im Lauf des 19. Jahrhunderts von rot-blau abgelöst. Entsprechend ändert der Löwe seine Farbe von Rot in Gold, doch hält er sich bis in die Gegenwart auch als roter Löwe. Entsprechend der Charakterisierung der Vögel als Enten (Gänse) erhalten sie eine weiße (=silberne) Farbe und schreiten über Grün oder schwimmen in Blau.

Eine überzeugende Erklärung für die Entwicklung der Figuren und Farben ist nicht möglich. Vielleicht helfen folgende Überlegungen weiter: Die Übersicht zeigt, daß zwischen 1600 (Wappenbuch von St. Trond, Nr. 4) und 1732 (Grabstein Joh. Leonhards, Nr. 10) kein Nachweis über das Familienwappen möglich ist. Diese Lücke ist die Zeit von Thomas d'Alken/ Dalken bis zu seinem Enkel Johann Leonhard (wenn nicht bis zu seinen Urenkeln Johann Philipp, Nr. 11, und Johann Heinrich, Nr. 13). In diese Zeit fällt die Einwanderung nach Seligenstadt. Woher Johann Leonhard die Kenntnis von seinem Wappen hatte, ob durch die mündliche Überlieferung oder z.B. durch Siegelabdrucke aus der Zeit seiner niederländischen Ahnen, wissen wir nicht. Es wäre auch denkbar, daß erst seine Söhne Joh. Philipp und Joh. Heinrich seinen Grabstein in Auftrag gaben. Jedenfalls hinterließen weder er noch seine Söhne farbige Wappen. Als Neuheit gegenüber den Wappen aus der niederländischen Zeit führt das Wappen auf Joh. Leonhards Grabstein den Schildfuß ein, auf dem drei Enten (Gänse) wie auf einer (grünen) Weide schreiten. In den Petschaften seiner Söhne IPD (Nr. 11; vielleicht auch Johann Peter) und IHD (Nr. 13) ist dieser Schildfuß nicht verwendet worden. Mit dem Wegzug einzelner Familienmitglieder aus Seligenstadt und dem relativ geringen Kontakt der so entstehenden Zweige untereinander bildeten sich Unterschiede heraus, von denen man mit Sicherheit sagen kann, daß sie nicht   bewußt geworden sind, und daß sie ganz sicher nicht dazu dienten, die verschiedenen Linien der Familie zu kennzeichnen. Wie oben bereits ausgeführt, wurden die Farben des Wappens aus den Niederlanden nach 1732 nicht mehr verwendet; die Wiederentdeckung der genealogischen Zusammenhänge auf Grund der Wappengleichheit ist kanpp 50 Jahre alt. Besonderes Kennzeichen der böhmischen Linie der Familie ist der grüne Schildfuß, von dem aus sich die übrigen Farben des Schildes logisch erklären lassen: "weiße" Enten auf "grüner" Weide vor'''blauem" Himmel; zum "goldenen" Löwen des Johann Peter (entsprechend der - nicht bestätigten - Tradition) das "rote" Feld.
 
Leider fehlen uns Nachweise, welche Wappen die beiden Brüder Hermann Josef (I) und Franz Adam (II) führten, wenn nicht tatsächlich die Wappen Nr. 23 und Nr. 24 ihm zugeschrieben werden müssen. Besonders von letzterem wäre das wichtig und interessant, da möglicherweise mit ihm die Gewohnheit der westfälischen Linie eingeleitet wurde, die Enten vorwiegend auf blauem Schildfuß schwimmend und stehende Gänse darzustellen. In der hessischen Linie der Familie haben sich feste Traditionen nicht herausgebildet. Ob die nach England ausgewanderten Söhne des Franz Adam (II) und deren Nachkommen ein Wappen führten, bleibt offen.

Hiermit sind wir bei Fragen angelangt, die über die Auswertung der Statistik hinausgehen. Wir müssen nun am vorliegenden Material kritisch untersuchen, welche Einwände gegen die verschiedenen Ausführungen unseres Wappens zu erheben sind, und ob diese Abweichungen verbindliche Bedeutung haben.


KRITISCHE WÜRDIGUNG DER ABBILDUNGEN UND BESCHREIBUNGEN DES WAPPENS

Zur kritischen Beurteilung des vorliegenden Materials dienen uns die Grundsätze, die die Heraldik als die "Kunde vom Wappenwesen" aufgestellt hat. Die Frage nach dem "richtigen" Familienwappen ist daher die nach dem "heraldisch einwandfreien". Dabei dürfen wir uns weder von Rücksichten auf den Geschmack noch auf das Alter der vertrauten Wappenbilder noch von solchen der Pietät gegenüber den Ahnen leiten lassen. Es geht hierbei auch nicht um Vorrechte einer besonderen Gruppe innerhalb der Familie. Verbindlich für alle Familienmitglieder kann demnach nur ein Wappen sein, das den Ansprüchen standhält, wie sie z.B. zur Aufnahme in eine Wappenrolle gestellt werden.

In unserem Falle ist hierbei der erste Grundsatz, die älteste Darstellung des Wappens heranzuziehen, also Nr. 3 in Verbindung mit Nr. 1 und 2. Der Wappenschild ist hier einmal in der Mitte geteilt und in beiden Feldern gold. Wenn man an den ursprünglichen Verwendungszweck eines Schildes denkt, erscheint es ganz vernünftig, daß er mit einem Metall überzogen ist. "Goldglänzend" waren z.B. die Messing- und Bronzeschilder der homerischen Helden. Stahl zeigt einen Silberglanz. Ein heraldischer Grundsatz ist es nun, einen solchen "goldenen" (gelben) Schild nicht mit "Silber" (weiß), einem weiteren Metall also, zu belegen, sondern hierzu eine "Farbe" zu verwenden: Schwarz, Rot, Blau, Grün. Der deutlichen Erkennbarkeit halber setzte man von jeher dunkle auf (oder neben) helle Farben und umgekehrt. Da nun die beiden Metalle hell, die eigentlichen Farben dagegen relativ dunkel erscheinen, entwickelte sich hieraus die heraldische Regel: 'Metall auf Farbe, Farbe auf Metall1, (von Brandt, 1963).
Diesem strengen Grundsatz entsprechen von den angeführten 32 Wappen, soweit sie farbig sind, nur die Nummern 3 und 9. Damit sind die verbreitetsten Typen des Familienwappens, der blau-rot-blaue Schild (wie besonders in der westfälischen Linie, vgl. 23, 24, 25) und der rot-blau-grüne Schild (wie besonders in der böhmischen Linie, vgl. 20, 21) als unheraldisch abzulehnen. Das fällt uns besonders im letzten Falle nicht schwer: Die Wappenbeschreibung Prochäzkas von 1928 (Nr. 20) stützte sich im wesentlichen auf das Material, das durch die böhmische Linie der Familie bekannt geworden war. Diese Beschreibung ist heute nicht mehr gültig. Wie Roman von Prochäzka im August 1967 mitteilte, führte die Dalkensche Familie in Böhmen, wenn auch nicht in ihren Siegeln, ein geteiltes Wappen, das oben in Rot einen goldenen Löwen und unten in Gold drei schwarze, rotbewehrte Vögel auf einem grünen Schildesfuß zeigt. Dieser grüne Schildesfuß oder, wie im Wappenglas Nr. 15, das grüne, dritte Feld im Schild hat überdauert und wird da und dort auch heute noch geführt. Das obere Feld nimmt hier etwa ein Drittel des gesamten Schildes ein. Das untere Feld erscheint, vom Schildfuß und der davon abhängigen Anordnung der drei Vögel abgesehen, in überraschender Übereinstimmung mit den ältesten Darstellungen.

Da wir die Farben des Wappens, wie es Johann Leonhard Dalken (Grabstein, Nr. 10) verwendete, nicht kennen, kann sich unsere Kritik an diesem Wappen nur auf die Formen beziehen. Daß der Schildfuß, später als "grün" gedeutet, eine unberechtigte Zutat war, beweisen die Siegelabdrucks des Adam van Alken (Nr. 2 A): hier erscheinen die drei Vögel in der Anordnung 2,1. Damit können wir auch vom Bild der drei "im Gänsemarsch hintereinander schreitenden" Vögel absehen und zu einer ursprünglichen Anordnung zurückkehren.

Eine andere Frage ist die nach dem ursprünglichen Vogeltypus. In den alten Wappen war jede Einzelheit "bestimmbar". Nach Auskunft des hessischen Heraldikers Pf. i.R. Hermann Knodt, Darmstadt, dürfen wir daher annehmen, daß das Wappen des Adam van Alken bereits eine entstellte Spätforrn darstellt und daß sich auch unsere "Vögel"einmal bestimmen ließen. Am ehesten seien sie noch als Raben zu definieren, Doch sei nicht ausgeschlossen, daß solche Raben sich aus einer älteren, in St. Trond sehr häufig zu findenden Form:, nämlich den "Merletten" entwickelt hätten. Diese "Amseln" werden "gestümmelt" dargestellt, d.h. Schnäbel und Beine erscheinen abgeschnitten. Entsprechend dem vermutlich sehr hohen Alter des Wappens seien solche Merletten als Wappenvögel durchaus anzunehmen. Sie tauchen überall in ehemals keltisch besiedeltem Gebiet auf, besonders in Belgien, Frankreich, England, und deuten auf einen Zusammenhang mit den Druiden. Hier sei an eine Deutungsmöglichkeit des Ortsnamens Alken erinnert: "Tempel, Heiligtum, Ort, den man abschließen, absperren und dadurch schützen kann" .

Nach Meinung von Pf. Knodt und Roman von Prochäzka stellt der untere Schildteil das ursprüngliche Wappen der van Alken/d' Alken dar. Hierzu muß zu einem noch unbekannten Zeitpunkt der rote Löwe in Gold als Gnadenwappen eines Lehnsherrn hinzugekommen sein. Übrigens zeigt auch das Wappen der Colchon (St. Trond und Seligenstadt), der Notare das Lütticher Fürstbischofs, den gleichen roten Löwen in Gold. Wir dürfen annehmen, daß auch die van Alken/d'Alken in einem solchen Lehnsverhältnis standen. Damit wären in unserem Wappen zwei goldene Schilde zusammengewachsen; das des Lehnsherrn und das der van Alken/d'Alken. Nach heraldischen Regeln kann der Schildteil, der auf den Lehnsherrn zurückgeht, kleiner dargestellt werden, so daß der obere Schildteil 1/3 und der untere 2/3 ausmachen.
Das obere Feld zeigt in acht Fällen rote Schindeln (3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 = 2mal) als Beizeichen. Da sie aber auf sechsfach verschiedene Weise angegeben werden, sollten wir auf ihre Verwendung in unserem Familienwappen verzichten.

Der zweite wesentliche Bestandteil des Wappens ist der Helm. Einem früher geübten Grundsatz entsprechend, sollten die Spangen- oder Turnierhelme nur den adligen Wappen vorbehalten sein. Nach neuesten Forschungen wird festgestellt, daß auch die Bürgerlichen solche Helme verwendeten (A. Zappe im Archiv für Sippenforschung, Nov. 1 J. S 631). Aus den ältesten Darstellungen des Wappens (Nr. 2 ) ist hierüber nichts Eindeutiges zu entnehmen. Doch dürfen wir vermuten, daß Goole (9) sich in der Verwendung des Spangenhelms für das van Alkensche Wappen auf alte Vorlagen stützte.
 
Die Krone, die viermal in unseren Wappen auftaucht ("Kronreif", 15, 22, 31, 32) ist geschichtlich nicht begründet. Keines der alten Wappen zeigt auch nur Ansätze hierzu, möglicherweise handelt es sich bei der Annahme eines Kronreifs um den fehlgedeuteten Wulst der Helmdecken; die mündliche Tradition einer adeligen Abstammung mag mitgespielt haben. Da dieser Kronreif, auch mit Perlen verziert, aber nur in der böhmischen Linie festgestellt werden konnte, ist die Annahme berechtigt, daß diese Perlenkrone dem Wappen der Prochäzkas "entlehnt" wurde. Ebensowenig ist vom heraldischen Standpunkt aus die Verwendung eines Wappenzeltes berechtigt, wie es gelegentlich vorkommt (20, 28).

Für die Farben der Helmdecken gilt nach ausdrücklicher Befragung des Initiators der Hessischen Wappenrolle, Pfarrer i.R. Knodt in Darmstadt, der Grundsatz, daß nur zwei verwendet werden sollten oder dürfen, nämlich eine für die Außenseite und eine andere für die Innenseite. Wenn also für die Außenseite die Farbe des Schildes (Gold) dienen kann, so ergibt sich für die Innenseite als charakteristische und sich gut unterscheidende Farbe die schwarze Farbe aus dem unteren Feld. Damit waren die beiden Farben für die Helmdecken gefunden.
Nunmehr stellt sich das heraldisch einwandfreie Wappen der Familie Dalquen/ d'Alquen wie folgt von selbst dar:
 
1. Schild
zweigeteilt;
oben in Gold nach rechts schreitender, roter Löwe;
unten in Gold drei nach rechts schreitende, schwarze, rotbewehrte Vögel,
2:1 angeordnet

2. Helm
Spangenhelm
 
3. Helmkleinod  
wachsender roter Löwe

4. Helmdecken  
gold-schwarz
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