To-do-Liste
(hauptsächlich Belgien)

1.) Wir haben erst kürzlich herausgefunden, dass Schöffen vor ihrer Ernennung einen Nachweis der sauberen ehelichen Abstammung bis in die 3., ja 4. Generation vorlegen mussten, also bis zu den Urgroßeltem. Wenn so was noch erhalten wäre in den Archiven, wäre es natürlich eine hervorragende Erleichterung in der Arbeit. Dies wäre zu prüfen: Gibt es solche Nachweise noch? In welchen Archiven? Wie sind sie zugänglich? Gibt es Veröffentlichungen dazu? Die entsprechenden Namen und Orte, wo unsere Vorfahren als Schöffen wirkten, findet man hier. Wenn überhaupt, sollte zuerst in Lüttich recherchiert werden, weil dort die Behörde war, von der die Ernennung ausging- die fürstbischöfliche Verwaltung.


2.) Abstammungsnachweise sind gelegentlich auch zu erfahren über die Einschreibungsverzeichnisse der Universitäten. So fand Franz Josef Dalquen im Immatrikulationsverzeichnis der Uni Löwen, dass Adam d. J. Adam d. Ä. zum Vater hatte. Er hat alle in München erreichbaren Imm.-Verzeichnisse eingesehen. Aber man müsste auch an die Verzeichnisse im übrigen Europa denken: bes. Frankreich, Italien. Hierzu haben wir noch nichts gefunden.


3.) Was völlig im Dunkel liegt, ist der familiäre Zusammenhang (Filiation) der Dalken mit dem Chevalier Ludwig d'Alke, Ministeriale (
Angehöriger des Dienstadels im Mittelalter) der Grafen von Looz/Loon. Durch eine plumpe Urkundenfälschung mussten die regierenden Grafen auf ihr Land verzichten (13. Jahrhundert) und ans Fürstentum Lüttich abtreten. Wir vermuten, dass im Zusammenhang damit die Ministerialen d'Alken aus dem Dienst der Grafen ausschieden und in St. Trond ansässig wurden. Dort tauchen im 14 Jahrhundert und später markante Dalken auf. 
Die Sache liegt aber so weit zurück, dass wir große Zweifel an der Aufklärung haben.
www.dalquen.info