Die
d'Alquen Seiten
(Dalquen,
Dalken, van Alken,usw.) |
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Der
Böhmische Zweig
Die Kinder des Franz Seraphicus Dalcken/ Dalquen/ D'Alquen

Franz Seraphicus Dalcken ( 1766-
1834)
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Anna Fidler. Gattin d. Franz
Seraphicus
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1.
Aus Prochäzkas Nachlass ist zu entnehmen, dass es einen Sohn
Anton
gegeben hat, zu dem weitere Daten fehlen. Daraus ist zu
schließen, dass das Kind unmittelbar nach der Geburt starb.
Danach waren Franz Seraphicus sechs Töchter beschieden, so
dass
mit ihm die männliche Linie das Dalcken in Böhmen
ausstarb.
2. Ludovica (Louise)
D'Alquen, geboren 1796. Sie heiratete den
gräflich stadionschen Inspektor und Domänenrat
Regenspursky
und starb kinderlos vor 1873
Ludovica (Louise)
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3.
Katharina (Catton) D'Alquen, geboren 1798,
gestorben vor
1877 |
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4. Johanna
Anna (Jeannette) Bernardine Katharina D'Alquen
wurde am 3. September 1800 in Kauth geboren.

Ihre Großeltern Bernard Dalcken und dessen dritte Frau
Katharina
waren die Paten. Sie verheiratete sich 1828 mit dem Freiherrn Karl
Eduard Joseph von Procházka, der in Klattau seine
Beamtenlaufbahn begann. 1829 wurde er nach Lemberg versetzt, wo
Jeannette am 29. September 1829 den Sohn Joseph gebar,
Großvater
von Roman von Procházka. Ihr Gatte starb zu Klattau am 28.
Juli
1851. Zu Jeannettes weiterem Leben lesen wir bei Procházka:
Sie
lebte „zu Kauth in dem von ihren Eltern ererbten
Häuschen
zusammen mit ihrer Gesellschafterin Lori Mikosch, da der D'Alquensche
Grund besitz in Klattau Nr. 6 57 [...], den sie gemeinsam mit ihrem
Gatten geerbt hatte, bereits am 4. Januar 1845 an den
Spital-Krankenfonds der Stadtgemeinde Klattau zwecks Errichtung eines
Krankenhauses veräußert worden war. Dem Zuge der
Zeit
folgend, investierte Jean nette in den Fünfziger Jahren des
19.
Jahrhunderts gemeinsam mit mehreren Verwandten ihrer eigenen Familie
einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens in den
Vereinigten
Neugedeiner Wollfabriken, welche Aktiengesellschaft aber infolge eines
in der Nacht des 31.August 1859 stattgehabten Brandunglückes
und
verschiedener Malversationen in den folgenden Jahren 1865 bis 1866
fallierte, wobei die Familie den Verlust von rund 130.000 Gulden
erlitt."
Jeannette starb am 23. September 1877 zu Kauth. Die Porträts
von
Jeannette und ihrem Gatten sind heute im Besitz von Freiin Marietta von
Procházka in München.

Jeanette Baronin von
Procházka
geborene
D'Alquen
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Karl Frh. von
Procházka
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Der genealogische Zusammenhang stellt sich wie folgt dar:
Aus der Ehe der Jeannette D'Alquen mit Karl Eduard Joseph Frh. v.
Procházka ging Joseph Edmund Jaroslaw Karl Fhr. v.
Prochazka
hervor. Sein Sohn ist Rudolf Ludwig Franz Ottokar Frh. v.
Procházka, der Antonia Gundling heiratete. Ihr Sohn ist Roman
Leo
Eduard Albert Ottokar Frh. v. Procházka, der Anna Kresadlo
heiratete. Beider Tochter ist Marietta Freiin v. Procházka.
5. Maximiliane
(Maxi) D'Alquen wurde am 14. Juli 1804 geboren.

Sie heiratete den Amtshauptmann und Wirtschaftsdirektor Georg Rudolf
Hüeber in Teplitz, der als Enkel des Lehrers von Chodenschloss
1802 geboren wurde. Maximiliane starb am 1. Mai 1880, ihr Gatte im Juni
1877.
Das Ehepaar hatte sechs Kinder, von denen für uns wichtig und
interessant der Enkel Georg Hüeber ist, geboren am 29. Juni
1867
in Brunn, später Bezirkshauptmann in Brunn, wo er am 29.
März
1931 starb. Er war der Sohn des Dr. iur. Josef Hüeber,
mährisch-schlesischer Landesadvokat in Brunn, geboren am 29.
Juni
1833, gestorben am 17. Febr. 1892, und der Maria Deyks.
Maximiliane verdanken wir die sorgfältig gehütete,
umfangreiche Sammlung von Erinnerungsstücken zu ihrer
väterlichen Familie und ihrem Enkel, dass diese Sammlung nicht
in
der Familie verteilt und somit praktisch verloren gegangen
wäre.
Der Enkel wurde Stifter des Hüeberschen Legats an das Museum
Carolino Augusteum in Salzburg. Das Legat umfasst 22 Stücke
mit
den Inventar-Nummern 257 - 307 und 309 und 310. Unter den
Stücken
des Legats taucht mehrfach der Name Lindenthaler auf,
mütterliche
Großmutter der Maximiliane.
Zum besseren Verständnis hier die Abstammung bis auf den
Stifter des Legats:

6. Anna (Nanette)
D'Alquen. Sie wurde in Kauth etwa 1805 geboren und
starb etwa 28-jährig um 1833. Verheiratet war sie mit Ludwig
Tschida, Fabrikdirektor in Neugedein..
Zu
Nanettes
Schwester Jeannette bleibt noch folgendes nachzutragen: Aus der Mitgift
der Jeannete hatte sich ein letztes mit ihrem Wappen graviertes
Sektglas erhalten. Es kann hier
angesehen werden. Dieses Glas zusammen mit der erwähnten
Berlocke
des Bernard Dalcken sind heute im Landschaftsmuseum in Seligenstadt
ausgestellt . Die Inventar-Nummern 18 und 19 des
Hüeberchen
Legats in Salzburg betreffen einen Siegelring mit Allianzwappen und ein
ebensolches Petschaft der Jeannette. Ein weiterer Siegelring der
Jeannette mit Allianzwappen ist im Besitz von Marietta v.
Procházka in München.
Wie
schon
ausgeführt, stirbt mit Franz Seraphicus die männliche
Linie
der Dalcken/D'Alquen/Dalquen in Böhmen aus. Nachkommen der
Töchter leben zahlreich in Deutschland und Österreich.
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| www.dalquen.info |
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