Die
d'Alquen Seiten
(Dalquen,
Dalken, van Alken,usw.) |
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Die jüngere
westfälische Linie
Ida Maria Josepha d’Alquen
(1806
- 1832)
Zu seinem vierten Kind, einer
Tochter, notiert der Vater Franz Adam
ins Gebetbuch seiner Frau:
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Im
Jahre 1806 Mittwoch den 19ten März
Nachts
um 11 Uhr ist gebohren Ida Maria
Josepha
D’Alquen zu Werl und wurde am
20ten
März nachmittags 3 Uhr von dem
hiesigen
Vicarius Kreuzmann getauft. In
Abwesenheit
ihrer Taufpatin und Baase Ida
ältesten
Tochter des H[err]n Marquis du
Chasteler
zu Wasserlos wurde sie in derselben
Namen
von Agatha Winter aus
Jügesheim
aus
der H. Taufe gehoben.
Werl, d. 19ten März 1806
D’Alquen
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Zum Zeitpunkt der Geburt seines vierten Kindes hielt sich Franz Adam in
Werl im damals hessischen Herzogtum Westfalen auf. Es war
eines der letzten Klöster, die er im Auftrag seines
Dienstherrn, des Großherzogs Ludwig von Hessen, auf-gehoben
hatte. Er war hier als „Rentmeister mit
Ratscharakter“ eingesetzt und lebte mit seiner Familie im
ehemaligen Kloster. Zu seinem Haushalt gehörte Agatha Winter
aus Jügesheim, das zwei Kilometer von Seligenstadt entfernt
ist, möglicherweise eine Magd, die Helene D’Alquen
bei der Übersiedlung mitgenommen hatte. Patin ist die
spätere Gräfin de Bocarmé.
Das von allen geliebte Kind (8. 69) hatte nur ein kurzes Leben vor
sich. Ida starb bereits am 30. März 1832, 26 Jahre alt, an
„Krämpfen“. Sie wurde am 2. April in
Arnsberg beerdigt. Vier Jahre jünger als Josephine, blieb Ida
die geliebte, beweinte, unvergessene Vertraute. Es war allen
unbegreiflich, daß „die rüstige,
männlich starke Ida“ (3. 39) von ihnen ging,
gestorben „an jenem unglückseligen
räthselhaften Eigensinn des Herzens“ (0. 62).
Josephine erläutert nicht, was sie damit sagen wollte. Ein
Albumblatt ist im XVIII. Beitrag, S. 855 oben, abgedruckt.
Nächte hüllen
nicht ewig die Sterblichen ein,
und nicht ewig
Drückt die Last des Geschicks;
Ewig
ist nicht die Dauer des Seegens! Genuß
und Entbehrung
Wechseln mit plötzlichem Schwung.
Sophokles.
Zum Andenken gewidmet von
deiner Freundin
Ida D’Alquen
Arnsberg,
den 13ten November
1822
Ida war verlobt mit dem Zollassessor Carl Freunsberg (8. 93; 8, 94).
Die von Johann Peter Cornelius d’Alquen, dem
ältesten Bruder, komponierte und verlorengegangene
Sammlung von über hundert Liedern für drei
Frauenstimmen war sicher für sie, Josephine und die ebenfalls
frühverstorbene Freundin Kätchen Franzmadhes bestimmt
gewesen.
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