Die ältere westfälische Linie

Franz Ludwig Herrmann d'Alquen

Franz Ludwig Hermann d'Alquen (1833-1892)


Geboren in Mülheim 20.03.1833 als Sohn des Johann Peter Cornelius d'Alquen, gestorben in Essen 09.01.1892. Er war Gießerei-Ingenieur und Leiter der Gießerei der Essener Maschinenbau-AG „Union".

Hermann heiratete in Buchholz am 31.08.1872 Anna Gertrud Kraus, geb. Küttensiefen 09.12.1840, gest. Essen 20.09.1911.

Er wurde von seinem Vater in die „Angelkunst" eingeweiht. Ergebnis war das bei F. A. Brockhaus in Leipzig 1862 erschienene „ "Vollständige Handbuch der feinern Angelkunst. Nach den besten Quellen und eigenen Erfahrungen bearbeitet [...] Mit 132 Figuren in Holzschnitt und einer lithographirten Tafel", das in mehreren von seinem Ur- Enkel Klaus d'Alquen hergestellten Kopien zum Kauf vorliegt.

Hermann übernahm die Auflösung des Nachlasses seiner Tante Karoline in Amsberg und die Verteilung des Erbes an die Nachkommen des Großvaters F. A. d'Alquen 

Die Kinder des Franz Ludwig Hermann und seiner Frau Anna Gertrud::


1. Caroline Therese d'Alquen, geb. Essen 30.08.1873, gest. Essen 1939, heiratete 06.10.1900 Georg Aller (1870- 1937), Techniker
2. Johanna Dorothea d'Alquen, geb. Essen 01.10.1874, gest. Essen 11.09 1875
3. Emil Josef d'Alquen, geb. Essen 29.01.1876, gest. Essen 28.07.1878
4. Johanna Mathilde/Tilly d'Alquen, geb. Essen 08.03.1879, gest. Essen 1964, Kunstgewerblerin
5. Carl Emil d'Alquen, geb. Altenessen 03.02I.1881, gest. Bremen 22.03I.1957, selbständiger Kaufmann, heiratete Essen-Rüttenscheid 19.04.1910 Julie Elfriede Rottmann, geb. Duisburg 17.11. 1886, gest. 09.03.1973
6. Caroline Paula d'Alquen, geb. Essen 15.12.1884, gest. Essen 1970


Franz Ludwig Hermann und Tochter Therese

Franz Ludwig Hermann d'Alquen 1833 - 1892
Wir Nachkommen wissen nicht viel über diesen Vorfahren, nur daß er den nüchternen Beruf eines Ingenieurs und späteren Leiters der Essener Maschinenbau AG "UNION" in Essen-Altenessen ausübte, bis er in seinem 59. Lebensjahr an einer Herzlähmung starb.
Wir wissen ferner, daß er mit seiner 1872 getrauten Ehefrau, Anna Gertrud geb. Kraus, sechs Kinder hatte.
Insgesamt ist das nicht viel über diesen Mann und sein Leben.
Wenn, ja, wenn es dieses Buch nicht gäbe, in dem sich eine andere Seite seines Lebens offenbart, vielleicht die seines eigentlichen Lebens.
Aber solche Spekulationen sind nicht angebracht, angebracht ist höchstens ein respektvolles Staunen vor seiner Neben- oder Freizeitbeschäftigung, die dadurch gekrönt wurde, daß ein so bekannter Verlag wie F. A. Brockhaus in Leipzig anno 1862 - also im 29. Lebensjahr unseres Vorfahren - dieses Buch herausgab.
Jahrzehntelange Bemühungen vor und auch nach dem Kriege erbrachten lediglich zwei antiquarische Exemplare dieses Buches, die sich nun in den Händen zweier Urenkel des Autors befinden.
Der Wunsch jedes Ahnenforschers ist, daß solche und andere Hinterlassenschaften seiner Ahnen, die er für so wertvoll hält, nicht verlorengehen und daß sich auch noch spätere Generationen daran erbauen und erfreuen.
Darum wurden mit Hilfe von Ilona und Klaus d'Alquen 15 Exemplare für die Familie hergestellt.

Bremen, im Dezember 1992 Rolf d'Alquen
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