Die ältere hessische Linie
Dr. med.  Fritz Dalquen und seine Nachkommen


Er wurde als drittes Kind und erster Sohn des Ludwig Dalquen und der Johanna Blatt am 28.V.1904 in Heldenbergen geboren.
1922 bestand er das Abitur am Gymnasium in Friedberg in Hessen. Seit dem Sommersemester 1922 studierte er Medizin an den Universitäten Gießen, Kiel, Erlangen und Freiburg. 1928/29 legte er seine Staatsexamen ab. 1929 arbeitete er am St.Vinzenz-Krankenhaus in Hanau. Das Jahr 1930 brachte Promotion und Approbation. Im gleichen Jahre war er an der pathologischen Abteilung der Universität Gießen unter Prof. Herzog tätig.

Am 12.VIII.1931 verheiratete er sich mit Lulu Weyl. Er kehrte 1936 ans Krankenhaus in Hanau zurück, wo er bis 1936 als Assistent unter Professor Röper in der Chirurgisch-Gynäkologischen Abteilung tätig war. Seine Berufung zum Oberarzt führte ihn in die gleiche Abteilung des Städtischen Krankenhauses unter Prof. Erb nach Halberstadt. Hier war er von 1941 bis 1945 Leitender Arzt, von 1945 bis zum Januar 1946 betrieb er in Halberstadt eine Privatpraxis. Bis zum Januar 1950 hatte er Internierung in Magdeburg, Torgau und Buchenwald durchzustehen. Nach seiner Entlassung war er bis 1953 Chefarzt der Chirurgischen Abteilung des Bergbau-Krankenhauses in Eisleben. Er übersiedelt 1953 in die Bundesrepublik Deutschland, wo er bis zu seiner Ruhestandsversetzung im Jahre 1969 Chefarzt des Krankenhauses Rheiderland in Weener an der Ems war.
Seinen Ruhestand, währenddessen er zahlreiche Vertretungen übernahm, verbrachte er bis zu seinem Tode am 2.I.1983 in Bückeburg. Seine Frau Lulu verstarb am 20.VII.1993.

Dr.Fritz Dalquen mit seiner Frau Lulu und den Kindern Hans-Joachim und Doris
Dr.Fritz Dalquen mit seiner Frau Lulu und den Kindern Hans-Joachim und Doris


Die Kinder und Enkel des Ehepaars Fritz und Lulu Dalquen

 1.    Wolfgang wurde am 20.VII.1932 in Hanau geboren, besuchte die Schulen in Halberstadt und Gießen, wo er 1951 die Abiturprüfung ablegte. Er machte eine Banklehre und studierte danach Jura in Marburg und Mainz. Danach war er als Rechtsanwalt und Abteilungsleiter bei einem genossenschaftlichen Prüfverband in Köln tätig. Er heiratete am 4.III.1966 Helga Mürau. Ihre Kinder sind Thomas, geboren am 7.XII. 1966, und Christiane, geboren am 29.IV.1971.

 2.    Dieter, geboren am 1.IV.1934 in Hanau, besuchte wie sein Bruder die Schulen in Halberstadt und Gießen. Zwischen 1954 und 1969 war er in Sao Paulo in Brasilien tätig, danach bei Siemens in Frankfurt am Main. Er heiratete am 16.III.1968 Hanna Wasner. Ihre Kinder sind Karin, geboren am 19.V.1969, und Elke, geboren am 11.IV.1971.

 3.    Hans-Joachim wurde am 13.XI.1937 in Halberstadt geboren, ging hier, in Gießen und in Leer/ Ostfriesland zur Schule. Nach einer Schlosserlehre studierte er in Gießen und hatte leitende Tätigkeiten bei einem Automobilwerk in Emden, Wolfsburg, Sao Paulo/ Brasilien, Heilbronn, Emden, Brüssel und Barcelona inne. Am 22.1.1965 heiratete er in Weener/Ems Gertrud Hoppen und hat mit ihr die Kinder Monika, geboren am 17.III.1969, Petra, geboren am 2o.II.197o, und Carsten, geboren am 19.IV.1973.

 4.    Doris wurde am 6.VIII.1940 in Gießen geboren. Sie besuchte Schulen in Halberstadt, Eisleben und Weener/ Ems. In Goslar wurde sie zur medizinisch-technischen Assistentin ausgebildet. Sie ist verheiratet mit Rene Joubert und hat mit ihm die Kinder Rainer, geboren am 5.VI.1969 in Hannover, und Andreas, geboren am 16.VIII.1971 in Hannover.
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