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Francis
Charles Stanley d’Alquen
(1838- 1910)
Er ist das älteste von fünf Kindern des Franz Adam
Maria d'Alquen und seiner Frau Mathilde, geb. Mues, geboren in London
am 29. August 1838. Bereits als Dreijähriger und danach immer
wieder zu
den Sommeraufenthalten seiner Eltern weilte er in Arnsberg. Er war als
„Franky" der besondere Liebling seiner Tante
Josephine, die ihn in
ihren Briefen an ihre Freunde oft erwähnt. |
1855 komponierte sein Onkel Dr.
med. Johann Peter Cornelius d'Alquen in Mülheim ein
Violinquartett. Dessen Entwurf widmete er seinem „Neffen
Franky d'Alquen zu Brighton"
Als knapp 23jähriger reist der junge Mann nach Italien und
macht bei seinen deutschen Verwandten Station. Am 15. Juli 1861 gibt er
ein Konzert (36). Der Rezensent lobt den
„seelenvollen Vortrag, [den] feinen Bogenstrich, [die]
große Fertigkeit und Eleganz, die an Vollendung grenzt".
Frank war in London bei dem Italienischen Cellisten Piatti ausgebildet
worden und auch als Sänger. Der Rezensent fährt fort,
er habe eine „schöne sonore Barytonstimme", die man
bei Mozarts Arie „Non piü andrai" und drei Liedern
bewundern konnte. d'Alquen sei auf dem Wege nach Italien, wo er sich
weiterbilden wolle. Ein Foto aus Josephines Besitz (Abb. s.o.) stammt
aus
dieser Zeit.
Eine andere Quelle (38) erwähnt, daß er Bassist
gewesen sei und in Mailand bei Misoni und Nava studiert habe. Er sei in
Italien, Deutschland und England erfolgreich aufgetreten. Als Kind
bereits habe er bei Piatti Cello-Unterricht genommen. Er sei als
Liedkomponist gut bekannt und lebe als Gesangslehrer in Brighton.
Frank hatte 1869 in Cuckfield Maria C. (1844 - 1919) (16) geheiratet.
Beider Tochter Florence Frances wurde 1870 in Brighton geboren. Sie
heiratete in London Francis M. Francis Charles Stanley
d'Alquen starb am 21. Mai 1910 entweder in Brentford oder in Chiswick.
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Francis Charles Stanley
d’Alquen (Bild rechts etwa 1848)
Seine Kompositionen, soweit in
der Familie bekannt geworden, hat, wie
die seines Vaters, Rolf d'Alquen 1975 zusammengestellt. Sie
können auf Nachfrage als Word- Datei bereitgestellt werden.